Sozialräume verstehen gestalten erforschen
Institut für sozialraumortientierte Praxisforschung und Entwicklung e.V.
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„Zukunftskonferenz Offene Kinder- und Jugendarbeit“ am 10. Juni 2026 im Kreishaus Düren
Der Kreis Düren steht – wie so viele Kreise und Kommunen – vor finanziellen und strukturellen Herausforderungen. In diesem Zusammenhang wird (wie so oft) insbesondere über den Umfang und die Ausgestaltung potentiell freiwilliger Leistungen diskutiert.
Um die Kinder- und Jugendarbeit im Kreis zukunftssicher und bedarfsorientiert weiterzuentwickeln, wurde eine Zukunftskonferenz veranstaltet, bei der Impulse für die konzeptionelle Weiterentwicklung gegeben und mit den Trägern und Fachkräften der Offenen Kinder- und Jugendarbeit im Dialog diskutiert wurden.
Ziele der Veranstaltung:
Prioritäten setzen und innovative Ansätze diskutieren, die die zukünftige Offene Kinder- und Jugendarbeit im Kreis Düren langfristig sichern und profilieren. Strategie für eine starke, vielfältige und bedarfsgerechte Offene Kinder- und Jugendarbeit.
Nach einem fachlichen Impuls von Prof. Dr. Ulrich Deinet und Kymon Ems wurde ein Strategiepapier für den Jugendhilfeausschuss erarbeitet, dass die Grundlage der „Vereinbarungen über Gegenstand und Förderung der Offenen Kinder- und Jugendeinrichtungen“ ab 2027 bildet.
Inhalte des fachlichen Inputs:
Dr. Ulrich Deinet, Kymon Ems M.A. Institut für sozialraumorientierte Praxisforschung und Entwicklung e.V. (ISPE)
Zukunft der Offenen Kinder- und Jugendarbeit im Kreis Düren
- Wie geht es den Jugendlichen: aktuelle Ergebnisse einer Jugendbefragung
- Veränderungen der Lebenswelten und der Rahmenbedingungen der OKJA
- Bedeutung virtueller Räume und digitaler Kommunikation
- Zwischen Gafög und Prävention: die aktuelle Lage der OKJA im Feld der Kinder- und Jugendhilfe
- Konzeptentwicklung: Bildung sozialräumlicher Schwerpunkte der Einrichtungen und Projekte
Die ganze Präsentation finden Sie hier
Ergebnisse der Jugendbefragung der Stadt Leverkusen vorgestellt
Auf einer Pressekonferenz am 21. Mai wurden von Maria Icking und Ulrich Deinet die Ergebnisse der Jugendbefragung der Stadt Leverkusen vorgestellt.
Neben Medienvertreter*innen waren die Verantwortlichen des Jugendamts der Stadt und des Kinder- und Jugendrings Leverkusen (KJR), Fachleute aus Politik und Praxis und interessierte Jugendliche anwesend.
Präsentiert wurden die Ergebnisse dieser bisher einmaligen Befragung, an der mehr als 1000 Leverkusener Jugendliche teilgenommen haben. Im Anschluss wurde aufgezeigt, wie diese in die aktuelle Bedarfsanalyse des Kinder- und Jugendförderplans sowie die weiteren politischen Debatten einfließen sollen.
Eine Kurzfassung der Ergebnisse finden Sie hier
Eine ausführliche Präsentation steht auf der Projektseite
Vorstellung des Projekts ESIS bei der Pflegekonferenz der Stadt Landau
In der von der Sozialdezernentin Lena Dürphold geleiteten Pflegekonferenz am 6.5.26 stellten Ulrich Deinet und Maria Icking das Projekt ESIS der Hochschule Düsseldorf vor. Landau ist eine Modellkommune des vom Land Rheinland-Pfalz geförderten Projekts und in dem Vortrag ging es insbesondere um die Frage, wie die Stadt sozialräumlich kartiert werden kann, wenn es um die Lebensbedingungen älterer Menschen geht.
Die regionale Pflegekonferenz ist ein Forum des Austauschs, der Vernetzung und der Zusammenarbeit von Akteurinnen und Akteuren, die in der Versorgung und Unterstützung im Alter tätig sind. Frau Herger vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung (MASTD) verdeutlichte aus Sicht des Landes die besondere Bedeutung einer integrativen Planung in diesem Bereich.